Pudding Oats

… für den süßen Frühstückszahn.

188 Tage oder 27 Wochen oder etwas mehr als 6 Monate – so lange bin ich mittlerweile von der Firma aus im Homeoffice. Zwar können wir mittlerweile wieder zurück ins Büro, aber nur auf maximaler Besetzung von etwa 30%. Dazu herrscht Maskenpflicht auf allen Wegen außer am eigenen Schreibtisch, die Kaffeeecken sind zu großen Teilen abgesperrt und auch grundsätzlich dürfen die Büros nur maximal zu zweit statt zu viert (oder wie bei mir zu sechst) besetzt sein. Wenn wir also mal ehrlich sind, fällt alles weg was das Ins-Büro-Gehen schön macht. Insbesondere die Kollegen und Kolleginnen, die es sich mittlerweile auch im Homeoffice bequem gemacht haben. Aus einigen Ecken hört man schon, dass ein paar lieber gar nicht mehr ins Büro wollen und die meiste Zeit eher von zu Hause aus arbeiten wollen.

Das ist alles Jammern auf hohem Niveau, ich weiß. Nichtsdestotrotz fehlt mir das Gewusel auf den Gängen und an der Kaffeemaschine genauso wie der Geräuschpegel der Kantine und das diffuse Geplapper im Hintergrund, wenn die Kollegen in ihren Online-Meetings sind. Einen großen Vorteil haben die fehlende Kantine und das Homeoffice aber doch: Abnehmen ist zu Hause doch einfacher als gedacht.

Das liegt unter anderem daran, dass ich mich nicht mehr von den Kollegen zu einem Schnitzel mit Pommes verführen lassen kann (weil, mal ehrlich, wer hat denn schon Lust auf Salat rum zu kauen, wenn er den Duft von Frittiertem in der Nase hat). Vor allem aber habe ich mehr Zeit mir mein Frühstück bzw. mein Mittagessen selbst zu machen. Mit der Zeit hat es sich jetzt so eingependelt, dass das Frühstück nur noch aus einem großen Milchkaffee besteht. Mittags gibt es dann oft Obst mit ein bisschen Müsli und Joghurt oder Skyr. Oder aber unser heutiges Rezept: Pudding Oats.

Pudding, Kakao, Haferflocken, Obst, Skyr – what’s not to like? Ungelogen sind Pudding Oats die beste Entdeckung, die ich im Verlauf des letzten Jahres in der ww Community gemacht habe. Nochmal vielen Dank an dieser Stelle! Wenn es mir also mal zu öde wird, immer nur Obst mit Joghurt und ein bisschen Müsli zu essen, gönne ich mir mittags die leckeren Pudding Oats. Das wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Und für all diejenigen, die nicht so viel Wert auf Punkte oder Kalorien, sondern auf den Genuss legen, gibt es ausreichend Variationsmöglichkeiten. Wer keine Schokoschnute ist wie ich, kann das Ganze auch mit jeder anderen Art Pudding zubereiten. Auch wenn die Portion eher klein aussieht am Ende, mit den richtigen Toppings macht so eine Schüssel wirklich pappsatt. Guten Appetit!

Pudding Oats

Portionsgröße

1

Portion
Zubereitungszeit

5

Minuten
WW

7

Punkte

Ich beschreibe hier absichtlich nur die Zutatenverhältnisse und gebe keine genaueren Angaben. Je nach Geschmack könnt ihr jedes beliebige Puddingpulver zum Kochen nehmen oder zwischen zarten oder kernigen Haferflocken oder auch ganz anderen Flocken variieren. Vorschläge findet ihr unten in den Anmerkungen.

Zutaten

  • Grundrezept Pudding Oats
  • 125ml Wasser

  • 125ml Milch 1,5%

  • 30g Haferflocken

  • 15g Puddingpulver

  • (1 TL Back-Kakao für die abgebildete Schoko-Variante)

  • Mögliche Toppings
  • Skyr oder Quark

  • Früchte (insbesondere Beeren, Mango und Pfirsich sind lecker)

  • gehackte Nüsse, Kakaonibs, Kokosraspel

Zubereitung

  • In einem kleinen Topf vermischt ihr alle Zutaten miteinander und lasst die Masse unter Rühren einmal bei mittlerer bis hoher Hitze aufkochen.
  • Wenn die Konsistenz puddingartig ist, die Masse in eine Schüssel füllen und nach Belieben mit Toppings verfeinern.

Anmerkungen

  • Ich persönlich mag die Pudding Oats am liebsten mit kernigen Haferflocken. Ich finde das gibt dem Ganzen ein bisschen mehr Biss. Die zarten Haferflocken lösen sich recht schnell in der Masse auf.
  • Schoko-Pudding-Oats
    Für die Schoko-Variante nehmt ihr Puddingpulver zum Kochen mit Schokoladengeschmack und ergänzt die Mischung vor dem Kochen noch mit einem Teelöffel Back-Kakao. Die Masse ist am Ende recht herb, aber super schokoladig und schmeckt toll mit Skyer und Beeren, wie auf unseren Bildern in diesem Beitrag.
  • Vanille-Pudding-Oats
    Für die Vanille-Variante nehmt ihr Puddingpulver zum Kochen mit Vanillegeschmack und ergänzt die Mischung mit ein paar Tropfen Vanillearoma. Am leckersten fand ich diese Variante mit Skyr und Erdbeeren. Kirschen oder warme Himbeeren passen mit Sicherheit auch wunderbar!
  • Wer es ein bisschen gehaltvoller mag, kann die Masse natürlich auch nur mit Milch zubereiten statt der Mischung mit Wasser. Alternativ zum Skyr kann man natürlich auch Speisequark mit einer höheren Fettstufe als Topping verwenden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!
  • Die Pudding Oats lassen sich übrigens auch super vorbereiten. Kocht einfach eine größere Portion und lasst sie über Nacht in einer Schüssel abkühlen. Wer Puddinghaut nicht leiden kann, sollte den Pudding mit Frischhaltefolie abdecken. Dazu die Folie direkt press auf den Pudding Oats ablegen und keine Luftblasen lassen.
  • Kleiner Nachtrag zur Süße:
    Ich teste mich gerade ein bisschen durch das berühmt-berüchtigte Chunky Flavour. Wem die Pudding Oats nicht süß genug sind, aber keine Kalorien oder Punkte an Zucker verschwenden will, der kann pro Portion eine Messerspitze eines passenden Geschmacks in die Pudding Oats mischen.

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.